AUS DEN PARTEIEN

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 17. Oktober 2019

Staufen

SPD KROZINGEN/HARTHEIM

Nachwahlen im Vorstand

Bei der Jahreshauptversammlung der SPD Bad Krozingen-Hartheim wurden einzelne Vorstandsposten neu besetzt. Die Nachwahl war laut einer Pressemitteilung aus beruflichen Gründen und durch bevorstehenden Wegzug nötig geworden. Als neue Stellvertreterin des Vorsitzenden Matthias Schmidt wurde Ute Schuhmacher-Lörch und als Pressereferent wurde Thomas Thürling gewählt. Zudem wurden turnusmäßig die Kreisdelegierten und Ersatzdelegierten gewählt. Neben personellen ging es bei der Versammlung auch um programmatische Fragen: Eine vorangegangene Wahlnachlese und anschließende Themenfindung bildete die Basis für die Ableitung von konkreten Maßnahmen. Erste Arbeitsgruppen befassen sich mit der Ausformulierung der strategischen Zielsetzungen, der Einordnung und Priorisierung der Projektideen, sowie der Planung der nächsten Veranstaltungen und der inhaltlichen Arbeit im Gemeinderat. Bei der Versammlung dankte außerdem Peter Falk, der SPD Fraktionsvorsitzende im Bad Krozinger Gemeinderat, den nach den Kommunalwahlen im Mai aus dem Amt ausgeschiedenen Gemeinderäten Matthias Schmidt, Klaus und Marvin Moldenhauer für ihre Arbeit im Gremium.

BÜRGERGESPRÄCH

Stress im Wald

Baden-Württembergs Wald im Klimawandel – zu diesem Thema veranstaltete der Ortsverband Staufen-Münstertal der Grünen ein gut besuchtes Bürgergespräch im Staufener Stubenhaus. Der Staufener Stadtrat Andreas Cullmann, der als Wissenschaftler an der Forstwissenschaftlichen Versuchsanstalt Baden-Württemberg in Freiburg tätig ist, präsentierte Kennzahlen zum Wald, der im Land 40 Prozent der Fläche ausmacht. Auf der Basis umfangreicher Datenbestände der Waldinventur wurden Eignung und Verteilung der Hauptbaumarten Fichten, Buchen, Tannen und Eichen auf Landkarten dargestellt. Sollte der Pfad andauern, auf dem wir uns weltweit aktuell bewegen – was einer Erwärmung um 2,6 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Wert bedeutet, dann sieht es bis zum Ende des Jahrhunderts für unseren Wald sehr schlecht aus, so Cullmann. Dann weisen die Landkarten zunehmend ungeeignete und unmögliche Standorte aus. Auf Fragen aus dem Publikum nach massiver Aufforstung antwortete Cullmann, dass es in Deutschland nicht genügend geeignete Flächen gäbe. Auch die Frage nach alternativen Baumarten sei schwierig zu beantworten, da in der Waldentwicklung mit Jahrzehnten gerechnet werden müsse. Klar sei jedoch, dass das gewohnte Bild des Schwarzwaldes sich stark verändern werde.