Aus im Achtelfinale

Johannes Bachmann

Von Johannes Bachmann

Mo, 15. März 2021

Ski Alpin

Skicrosser Tobias Baur in Russland auf Rang 24.

(jb). Diesen Titel kann ihm keiner mehr nehmen. Seit einer starken Woche ist der Bernauer Tobias Baur Schweizer Skicrossmeister. Bei den Titelkämpfen in Lenk ließ der 23-Jährige furios seine Teamkollegen aus der Schweizer Nationalmannschaft hinter sich, darunter den amtierenden Weltmeister Alex Fiva. Voller Tatendrang stieg der Schwarzwald-Schweizer am vergangenen Montag ins Flugzeug, um im russischen Retorten-Skigebiet Sunny Valley seinen jüngsten Coup mit einem frechen Auftritt im Weltcup zu bestätigen. "Der Kurs liegt mir", hatte sich Baur vorab im Gespräch mit der BZ auf die Herausforderung gefreut, "da hat es so viele Kurven". Insgeheim hatte der Bernauer, dem Anfang Dezember beim Sprint-Crossrennen in Arosa mit Rang sechs das bislang beste Weltcupresultat seiner Karriere gelungen war, auf den Sprung ins Halbfinale gehofft. Doch daraus wurde nichts.

In der Einzel-Qualifikation musste sich Baur mit Rang 31 begnügen, nur knapp gelang ihm der Sprung in die Vierer-Heats. Bereits im Achtelfinale kam dann das Aus. Im Vergleich mit den französichen Brüdern Jonathan und Bastien Midol blieb Baur nur Rang drei. Damit schied er ebenso aus wie der Russe Sergey Ridzik, den er hinter sich ließ. In der Endabrechnung landete der Bernauer auf Rang 24, das Weltcup-Rennen gewann der Kanadier Reece Howden vor dem Japaner Ryo Sugai und Baurs Schweizer Teamkollegen Joos Berry.