Fukushima

Das lange Warten auf die Heimkehr

Angela Köhler

Von Angela Köhler

Mi, 11. März 2015

Ausland

Viele Menschen dürfen noch immer nicht zurück in die Sperrzone.

Er ist meist der einzige Passagier. Viele meiden die Züge, die seit kurzem wieder durch das Katastrophengebiet im Nordosten Japans fahren. Auch an diesem Morgen fährt Hiroshi Aoki allein in die kleine Stadt Naraha, deren 7500 Einwohner seit vier Jahren evakuiert sind. Wie Zehntausende andere, die diese Gegend im Nordosten Japans nach dem verheerenden Naturdesaster mit Megabeben und Tsunami am 11. März 2011, vor allem aber nach dem schwersten Atomunfall seit Tschernobyl verlassen mussten.

Der fast leere Zug ist kein Zufall. Der Beamte Hiroshi Aoki hat mit vier Kollegen eine Sondergenehmigung erwirkt, in Naraha leben zu dürfen, das im 20-Kilometer-Radius um das havarierte Akw Fukushima und damit im Sperrgebiet liegt. Der 59-Jährige ist dort Chef der Abteilung Strahlungsbekämpfung. Die ...

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