Paris

Der Klimagipfel findet weit ab vom Zentrum statt

Michael Neubauer

Von Michael Neubauer

Sa, 05. Dezember 2015

Ausland

Die Teilnehmer der Klimakonferenz bewegen sich in einer abgeschirmten Welt am Rande von Paris – aber mit Champs-Élysées und einem kleinen Eiffelturm.

In Halle 4 ist wieder Ausbuh-Zeit. Doch Dan Illic ist das Buhen der Leute nicht laut genug. "Soll das alles sein?", ruft der australische Komödiant im schwarzen Frack mit weißem Skelettaufdruck. "Buuuhhhhhh!", hallt es laut zurück aus der Menschentraube, die vor der kleinen Bühne steht. Jeden Abend wird hier der "Fossil-Preis des Tages" vergeben – für einen Staat oder eine Organisation mit einer rückständigen Klimapolitik.

Auf dem Bühnenvorhang hängt das Bild eines Feuer speienden Dinos – eine Anspielung auf Jurassic Park. "Wer ist schlecht, wer ist schlechter?", singt Illic. Dann wird der Preisträger benannt: "Dänemark!" Die neue Regierung will ihre Klimaanstrengungen und Finanzzusagen stark herunterfahren. Als Preis gibt es dafür einen Pokal voller Plastikdinofiguren.

Klimagipfel kann auch lustig sein. Die Show, ausgeheckt von den Nichtregierungsaktionen (NGO), hat schon Tradition. "Solche medienwirksame Aktionen sind jetzt wichtiger ...

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