Der Tag, der die Türkei veränderte

Wolf Wittenfeld

Von Wolf Wittenfeld

Sa, 14. Juli 2018

Ausland

Nach dem Putschversuch am 15. Juli 2016 startete Erdogan den Umbau in ein autoritäres System / Vieles liegt bis heute im Dunkeln.

ISTANBUL. An diesem Sonntag begeht die Türkei das Gedenken an den Putschversuch vom 15. Juli 2016. Nur knapp eine Woche zuvor wurde Recep Tayyip Erdogan am vergangenen Montag im Parlament zum neuen Präsidenten vereidigt, sichtbarstes Zeugnis dafür, wie sehr die Türkei sich in diesen letzten zwei Jahren verändert hat.

Ohne den Putschversuch, darin sind sich fast alle politischen Beobachter einig, würde es diese Präsidentschaft nicht geben. Ohne den Putschversuch hätte das Referendum über die neue Präsidialverfassung, auf deren Grundlage Erdogan nun über so umfassende Machtbefugnisse verfügt wie noch kein türkischer Präsident vor ihm, nicht stattgefunden, weil es im Parlament keine Mehrheit für ein solches Referendum gegeben hätte. Bis zu dem Putschversuch war die gesamte Opposition geschlossen dagegen, erst danach ist die rechtsradikale MHP – in Deutschland besser unter dem Namen ihrer Jugendorganisation Graue Wölfe bekannt – umgeschwenkt ...

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