Kinderuni beim Warm-up von Jugend forscht

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 13. Februar 2019

Bad Säckingen

60 Teilnehmer erhalten Einblicke in aktuelle Projekte.

BAD SÄCKINGEN (BZ). Mit einer Sonderausgabe war die Kinderuni Hochrhein jüngst bei der Firma Roche zu Gast: Fünf Jungforscherinnen und -forscher vom Phaenovum-Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck haben dabei naturwissenschaftliche Projekte erstmalig als "Warm-up" vor dem Jugend-forscht-Wettbewerb vorgestellt. Nach den Vorträgen konnten alle Teilnehmer der Kinderuni im Schullabor Experio Roche experimentieren.

Die Kinderuni-Sonderausgabe mit 60 Teilnehmern legte einen Schwerpunkt auf den Wissensaustausch zwischen jungen Menschen, heißt es in einer Pressemitteilung der Kinderuni-Organisatoren. "Rund sechzig Kinder aus Deutschland und der Schweiz konnten so Wissenschaft für sich entdecken", sagte Helmar Burkhart, Rektor der grenzüberschreitenden Kinderuni Hochrhein.

Mit Blick auf den Titel der Kinderuni-Sonderausgabe erklärte Helga Martin, Geschäftsführerin des Phaenovum-Schülerforschungszentrum: "Die Veranstaltung hatte das Motto "Warm-up für Jugend forscht, denn der nächste Jugend-orscht-Wettbewerb steht am 14. Februar 2019 an. Die Kinderuni-Veranstaltung war also eine gute Gelegenheit für unsere Jungforscherinnen und Jungforscher, ihre Vorträge erstmals vor Publikum zu präsentieren." "Die Schülerinnen und Schüler haben alle mindestens ein halbes Jahr engagiert an ihren Projekten gearbeitet. Dabei geht es um technische Sicherheitslücken auf Tastaturen oder um die Frage, wie Muster in Sonnenblumen entstehen. Originell war auch die Forschungsfrage, ob Menschen beim Hintereinandergehen eher wie ein Pferd oder wie ein Kamel laufen", berichtet Renate Spanke, Lehrbeauftragte des Phaenovums und Betreuerin der Schüler. "Mir hat der Vortrag mit den Sonnenblumen am besten gefallen, weil ich Blumen gerne habe", sagt Mira Onorati. Ihr Bruder Luca meint: "Für mich war der Vortrag mit der Tastatur am spannendsten. Durch eine Wärmebildkamera konnte man noch länger sehen, welche Tasten gedrückt wurden."

"Als forschendes Unternehmen möchten wir auch junge Menschen für moderne Wissenschaft begeistern", sagt Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG. "Wir unterstützen das Projekt sehr gern und finden es klasse, dass die Jungforscherinnen und Jungforscher ihr Wissen auf großer Bühne geteilt haben."

Experimente in Kaiseraugst

Die Kinderuni hatte am Roche-Standort Kaiseraugst zudem Gelegenheit, selbst zu experimentieren. "In unserem Schullabor konnten Kinder Tintenspuren verschwinden lassen und zum großen Erstaunen anschließend wieder sichtbar machen", sagt Serge Corpataux, Leiter des Schullabor Experio Roche. "Wir freuen uns, dass die Acht- bis Zwölfjährigen bei dieser Gelegenheit spielerisch Naturwissenschaft auf unserem Campus entdecken konnten." Kinderuni-Teilnehmerin Jamilia Mann sagt: "Ich fand es toll, dass wir in dem Labor kleine Experimente machen konnten. Davor war ich noch nie in einem Labor, es war riesig!"