Besonderes Museum

Fabergé-Eier der Güteklasse A in Baden-Baden

Petra Kistler

Von Petra Kistler

Sa, 02. Mai 2009

Baden-Baden

Der Milliardär Alexander Ivanov sammelt die raffinierten Ostergaben der russischen Zaren und baut für sie ein eigenes Museum in Baden-Baden.

Diese Geschichte handelt von Liebe und Macht, von unglaublichem Reichtum und einer Revolution, von verschleuderten Kunstschätzen und besessenen Sammlern. Diese Geschichte handelt von Eiern. Es sind keine gewöhnlichen Eier, sondern Kleinodien – verziert mit schimmerndem Emaille, funkelnden Diamanten, kostbaren Juwelen und Perlen. Die Ostereier der russischen Zaren, gefertigt vom legendären Goldschmied Carl Peter Fabergé.

Vor gut zwei Jahren machte solch ein Ei Furore: Im Londoner Auktionshaus Christie’s bricht es alle Rekorde. Das Schmuckstück aus dem Besitz der Familie Rothschild wechselt für 12,5 Millionen Euro den Besitzer. Das ist der höchste Preis, der für ein Stück russischen Kunsthandwerks bezahlt wurde. Es ist auch der höchste Preis, den ein Fabergé-Ei erzielte.

Das mit einem Uhrwerk und einem diamantbesetzten Miniaturhuhn versehene Schmuck-Ei schenkte Beatrice Rothschild ihrer künftigen Schwägerin Germaine Halpen zur Verlobung. Der anonyme Bieter war, wie erst jetzt bekannt wurde, Alexander Ivanov, 46. Der russische Milliardär und Kunstsammler bringt das kostbare Objekt nächste Woche nach Baden-Baden: Es ist das Schmuckstück seines Fabergé-Museums, das am 9. Mai eröffnet wird.

Der Kult ums Osterei wird in Russland seit Jahrhunderten gepflegt. Neben simpel bemalten Eiern kommen Ende des 19. Jahrhunderts hölzerne, gedrechselte und kunstvoll gefertigte Exemplare aus Porzellan, Glas oder Edelstein in Mode, die als Glücksbringer aufbewahrt ...

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