Volles Stadion

Bald können 25.000 Dauerkarten für den SC Freiburg gelten

Joachim Röderer

Von Joachim Röderer

Do, 14. Oktober 2021 um 11:10 Uhr

Freiburg

25.000 Dauerkarten hat der SC Freiburg für das neue Stadion verkauft. Beim Heimspiel gegen Fürth könnte mit der 2G-Regel ein volles Stadion möglich sein – damit würden dann auch die Dauerkarten gelten.

Im alten Schwarzwald- und Dreisamstadion hatte der SC Freiburg zuletzt immer 15.000 Dauerkarten verkauft. Der Ansturm auf die Saisontickets für das neue Europa-Park-Stadion war laut SC riesig. Bei 25.000 Dauerkarten stoppte der Verein die Ausgabe:. "Wir hätten auch 30.000 verkaufen können. Das haben wir nicht gemacht, weil es sonst eine geschlossene Gesellschaft geworden wäre", sagte SC-Vorstand Oliver Leki in der Mitgliederversammlung am Mittwochabend in der Sick-Arena. Man wolle allen die Chance geben, ein SC-Spiel anzuschauen – auch denen, die sich keine Dauerkarte leisten wollten oder könnten.

Nach der neuesten Corona-Verordnung des Landes kann das Stadion mit 35.000 Fans voll ausgelastet werden, wenn die 2G-Regel ("geimpft oder genesen") angewandt wird. Leki sagte, er hätte sich allerdings eine Regelung wie in Bayern gewünscht. Dort wendet man als Vorgabe "2G plus" an. Das bedeutet: Zugang hat, wer genesen oder geimpft ist – oder einen aktuellen PCR-Test vorlegen kann. Leki kündigte an, dass für das zweite Bundesligaheimspiel in der neuen Arena am 30.Oktober, 15.30 Uhr, gegen die Spielvereinigung Fürth der SC das Umsetzen der neuen Corona-Verordnung plant. Damit würde der Verein dann wieder zum normalen Ticketsystem zurückkehren.

Nicht alle Platzierungswünsche konnten erfüllt werden

Bei den vergangenen Heimspielen mit reduzierter Kapazität wären Karten nur an SC-Mitglieder und an Mitglieder des Fördervereins der Fußballschule abgegeben worden. Das Spiel am Samstag gegen RB Leipzig läuft noch nach der 3G und nach der bisherigen Corona-Verordnung. 20.000 Fans sind zugelassen.

Was die Dauerkartenvergabe insgesamt anbelangt, bat der Vorstand um Verständnis, dass bei den Dauerkarteninhaber aufgrund der Vielzahl der Anfragen nicht alle Platzierungswünsche hätten erfüllt werden können.