Landesgartenschaugelände Neuenburg

Bauarbeiter beseitigen 1,5 Tonnen Kampfmittel am Rheinufer

Julia Jacob

Von Julia Jacob

Do, 25. September 2014 um 10:06 Uhr

Neuenburg

Das Neuenburger Rheinufer wird für die Landesgartenschau 2022 umgestaltet. Bei den Bauarbeiten mussten bisher 1,5 Tonnen Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg beseitigt werden.

Das Neuenburger Rheinufer hat sich in den vergangenen Monaten stark verändert. Mit der Modellierung der Rheingärten wird der Uferbereich nun für die Naherholung aufgewertet. Anlässlich des Spatenstichs am Freitag sprach Julia Jacob mit Wolfgang Migenda, dem Referatsleiter des Regierungspräsidiums für das integrierte Rheinprogramm.

BZ: Wer in Neuenburg in die Tiefe gräbt, stößt mit hoher Wahrscheinlichkeit auf militärische Weltkriegsrelikte. Auch an der Baustelle am Rheinufer war der Kampfmittelbeseitigungsdienst häufig zu Gast. War das für Sie absehbar?
Migenda: Es war für das integrierte Rheinprogramm ein Novum, mit solch großen Mengen an Hinterlassenschaften aus dem Weltkrieg zu tun zu haben. Insgesamt haben wir bei Neuenburg bislang 1,5 Tonnen Kampfmittel geborgen.

BZ: Welche zusätzlichen Kosten sind dadurch entstanden?
Migenda: Die Mehrkosten liegen für uns bei rund einer halben Million Euro. Außerdem sind wir mit dem Zeitplan etwa ein Vierteljahr ins Hintertreffen geraten. An der Gesamtbauzeit von 15 Jahren wird das allerdings nichts ändern. Die Fertigstellung des gesamten Abschnitts ist weiterhin auf das Jahr 2028 terminiert.

BZ: Auch die Stadt Neuenburg wird bei ihren Bauvorhaben immer wieder mit dem Thema Kampfmittelbeseitigung konfrontiert, muss sich bislang aber damit ...

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