Erdbeben im Elsass

Behörden halten Risiken von Tiefengeothermie für gering

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Mi, 20. November 2019 um 08:33 Uhr

Südwest

BZ-Plus Bei einem Erdbeben der Stärke 3,2 sei "im Allgemeinen nicht mit Gebäudeschäden zu rechnen": Zwar sollen geothermische Bohrungen Erdstöße im Elsass ausgelöst haben – doch die Fachwelt bleibt gelassen.

Wieder steht die Tiefengeothermie am südlichen Oberrhein in der Kritik. Das Erdbeben, das in Straßburg in der vergangenen Woche zu spüren war, hat erneut Fragen aufgeworfen: Welche Risiken sind mit den für die geothermische Energie- und Wärmegewinnung unerlässlichen Bohrungen und Verpressungen verbunden? Für Fachleute ist ein Beben der Stärke 3,2, wie es in Straßburg gemessen wurde, kein Aufreger. Doch die öffentliche Diskussion könnte davon ebenso erschüttert werden wie 2006 durch das später eingestellte Geothermieprojekt in Basel.

"Wichtige Säule der Wärmewende"
Das baden-württembergische Umweltministerium gibt sich gelassen: Man stehe im Kontakt mit den französischen Behörden und werde sich deren Daten anschauen. Grundsätzlich aber, so der Pressesprecher, ändere auch das jetzige Straßburger Beben nichts an der ...

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