Geschichte

Bei Hauenstein und Rötteln: Als der Wehrer Ehwald einst die Landesgrenze markierte

Richard Kaiser

Von Richard Kaiser

So, 01. Dezember 2019 um 12:44 Uhr

Wehr

BZ-Plus Ein Plan von 1776 zeigt deutlich den historischen Grenzverlauf. Das Holzvorkommen versorgte das Eisenwerk in Wehr.

Vom Ehwald haben etliche Wehrer Bewohner schon gehört oder haben ihn vielleicht sogar durchwandert. Es handelt sich hierbei um den großen Forst im Norden der Gemarkung Wehr, der sich auf einem teilweise steilen Hang östlich der Wehra vom Heuelkopf bis zum Sägenbach hinzieht und eine Fläche von rund 350 Fußballfeldern umfasst. Der Ehwald galt möglicherweise einst als Grenzwald, denn die Silbe "eh" könnte, so der Historiker Fridolin Jehle (1908-1976), als Scheidelinie oder Trennung, auch Linie oder ein Bezirk, wo zwei verschiedene Gebiete aneinanderstoßen, bedeuten. Im Norden und Osten grenzt der Ehwald an die frühere Grafschaft Hauenstein, und im ...

Lesen Sie jetzt alle BZ-Inhalte!

Gratis testen: lesen Sie alle Artikel unbegrenzt. Jetzt einen Monat für 0 € testen

Alternativ können Sie pro Monat 5 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel. Registrieren Sie sich hier:

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel/Monat kostenlos lesen - inkl. BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel
  • Redaktioneller Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten aus Südbaden
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten. Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ