Bereits eine Million Liter Heizöl ersetzt

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 05. März 2020

Elzach

Zwischenbilanz der Elzacher Nahwärmegenossenschaft: Mehr als 300 Anschlüsse sind am Netz.

ELZACH (BZ). Die Bilanz der Elzacher Nahwärmegenossenschaft lässt die Vorstandschaft zufrieden auf das Jahr 2019 zurückblicken. Mehr als 300 Anschlüsse sind derzeit am Netz, rund 50 weitere Häuser für einen Anschluss vorbereitet.

"Die Wärmeversorgung hat über das Jahr hinweg für die Kunden reibungslos funktioniert, die Bauabschnitte I und II sind abgeschlossen", informiert die Nahwärmegenossenschaft in einer Pressemitteilung, wo es außerdem heißt: "Relativ flexibel mussten in der dritten Bauphase die Maßnahmen an den Bedürfnissen und Gegebenheiten der Anschlusswilligen ausgerichtet werden, was eine verlässliche Planung inklusive einer entsprechenden Kommunikation erschwerte."

Dennoch, so die Genossenschaft weiter, gehen die Tiefbauarbeiten voran, derzeit am Brühl und im Neubaugebiet "Bollimatt" Richtung Ladhof (ehemaliges Edeka-Gelände). Der Einsatz von circa 1750 Tonnen Hackschnitzel und 760 Tonnen Holzpellets habe zu einer Gesamtwärmeerzeugung von rund 10 000 MW geführt: "Damit konnten etwa eine Million Liter Heizöl eingespart werden, was umgerechnet einer CO2 Einsparung von 2800 Tonnen entspricht. Jeder Wärmeabnehmer trägt somit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz bei", heißt es in der Pressemitteilung weiter. Neben der Abwärme erzeugte das mit Pellets geführte Blockheizkraftwerk etwa 1540 Megawattstunden (MWh) Strom, der in das Stromnetz eingespeist wurde. Die damit erzeugten Einnahmen erleichtern es der Vorstandschaft der Genossenschaft, die Weichen für die Zukunft rechtzeitig zu stellen. So konnte bereits kurz nach dem Jahreswechsel über das Dach der zweite Hackschnitzelkessel in die Heizzentrale eingebracht werden. Mit zwei Megawatt hat er dieselbe Nennleistung wie der sich bereits in Betrieb befindliche Kessel. Während bei den derzeitigen Temperaturen die bestehenden Anlagen auf Volllast laufen, ermöglicht der neue Kessel den weiteren Ausbau des Versorgungsnetzes und die Sicherung der Wärmeversorgung für die kommenden Jahre.

Mit dem Beginn des vierten Bauabschnitts (für die Bereiche Rißlersberg und Finkenacker) will die Vorstandschaft der Nahwärmegenossenschaft in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und den Finanzierungseinrichtungen jedoch warten, bis der dritte Bauabschnitt abgeschlossen ist.