Kollege auf vier Beinen

Philipp Peters

Von Philipp Peters

Sa, 19. August 2017

Beruf & Karriere

Hunde am Arbeitsplatz tun dem Menschen gut – wenn es entsprechende Regeln gibt.

Luna und Leila liegen unterm Schreibtisch und verdienen ihr Fressen im Schlaf. Jari trägt ein Halsband, auf dem "Betriebsrat" steht. Balou hat eine feste Aufgabe: "Er macht bei uns Wachdienst und Inkasso", sagt sein Chef Ulf Tietge. Balous Chef ist zugleich sein Herrchen. Denn Balou ist natürlich ein Hund, ein Labrador. "Mit ihm hat es angefangen", sagt der Offenburger Unternehmer Tietge, der in seinem Werbeverlag heute 20 Mitarbeiter beschäftigt.

Hund im Büro – das klingt vor allem für Menschen ohne Hund nach Dauergebell, Spieltrieb sowie Sabber und Haaren. Und wenn es regnet? Wer will schon ein Büro, das wahrhaftig riecht wie nasser Hund? Ulf Tietge nicht. "Wenn man Hunde im Büro hat, dann muss man auch Regeln haben. Kommt man mit dem Hund aus dem Regen, gehört er halt abgetrocknet." Schon hat man ein Problem gelöst.

Im Übrigen seien Hunde im Büro kein Problem, sondern eine Freude. Das sagt zumindest die Wissenschaft. Es gibt mehrere Studien, die belegen wollen, dass Hunde gut fürs Arbeitsklima seien. Eine schwedische Forscherin vergleicht ...

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