Insektensterben

Bienenkundler: Interesse an der Biene steigt seit zehn Jahren an

Sebastian Wolfrum

Von Sebastian Wolfrum

Mi, 14. Februar 2018 um 20:34 Uhr

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

BZ-Plus Bienen haben ein gutes Image. Vor allem, seit sie wegen des Bienensterbens in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt sind. Peter Rosenkranz leitet die Landesanstalt für Bienenkunde und spricht über die Tiere.

Bienen sind fleißig, sie machen Honig – und Bienen sterben. Immer mehr Menschen interessieren sich für das Schicksal der schwarz-gelben Insekten. In einer neuen Serie soll vorgestellt werden, wo die Bienen im Landkreis noch summen und brummen. Zum Auftakt sprach Sebastian Wolfrum mit Peter Rosenkranz, dem Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim. Der Imker und Biologe erklärt, warum sich zurzeit so viele Menschen für die Biene begeistern und wie sie zum Synonym für eine intakte Natur geworden ist.

BZ: Gefühlt ist das Interesse an Bienen derzeit riesig. Stimmt das?

Rosenkranz: Das kann ich voll bestätigen. Und eigentlich steigt es schon seit fast zehn Jahren beständig an. Wahrscheinlich ist das eine Folge der Diskussion um das Bienensterben. Dokumentiert wird das Interesse etwa am Zuwachs der Imker im Land. Aber wir spüren das an der Universität auf vielen Ebenen.

BZ: Woran denn noch?

Rosenkranz: Wir bieten Kurse und Veranstaltungen für die Imker an – die sind oft nach 15 Minuten ausgebucht. Es gibt sogar Wartelisten. Und es gibt wesentlich mehr Anfragen nach Examensarbeiten der Studenten. Wir sehen es aber auch bei der Anfrage nach Interviews. Imkervereine berichten Ähnliches, die können zum Teil gar nicht alle Interessenten aufnehmen. Im Vergleich mit der Situation von vor 20 Jahren ist schon erstaunlich, was sich in dem Bereich tut. Das lässt sich auch in der Politik beobachten. Ich glaube, ...

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