Böse Buben auf Erfolgskurs

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Fr, 15. Januar 2021

Schwenningen Wild Wings

Wild Wings wollen am Samstag Revanche gegen München.

Aufatmen bei den Wild Wings. Abwehrspieler Colby Robak bekam nach einem Bandencheck gegen Matthias Plachta und einer Spieldauerdisziplinarstrafe am Dienstag in Mannheim vom Disziplinarausschuss der DEL keine weitere Sperre aufgebrummt. Der Schwenninger Abwehrchef kann also am Samstag, 17.30 Uhr, in der Heliosarena zum Heimspiel gegen Red Bull München auflaufen. Ausfallen wird hingegen Benedikt Brückner. Der 31-jährige Verteidiger zog sich beim 3:1-Sieg in Mannheim eine Oberkörperverletzung zu und fällt laut SERC-Co-Trainer Gunnar Leidborg, der am Montag seinen 66. Geburtstag feierte, voraussichtlich vier Wochen aus. "Wir wollen gegen München die drei Punkte in Schwenningen behalten", so Leidborg. "Dazu müssen wir über die ganzen 60 Minuten sehr konsequent arbeiten und entsprechend gut unser Umschaltspiel betreiben", erklärte der Schwede den Gameplan für Samstag. Im Tor bauen die Wild Wings erneut auf Joacim Eriksson. Der Schwede ist mit einer sagenhaften Fangquote von 95,07 Prozent derzeit bester Torwart in der DEL. Was Eriksson auszeichnet? "Er fängt die Scheiben", erklärt der ehemalige schwedische Nationalgoalie und aktuelle Torwarttrainer Leidborg mit trockenem Humor. Doch trotz allem Positiven, was es derzeit über die Wild Wings zu berichten gibt: mit im Schnitt 15,86 Strafminuten sind die Schwenninger die "bösen Buben" der Deutschen Eishockey Liga.