Zwei neue Organisten greifen in die Manuale

Stefan Limberger-Andris

Von Stefan Limberger-Andris

Mi, 12. Juni 2019

Bonndorf

Mario Isele und Bernhard Held verleihen der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste in St. Peter und Paul wieder ein Gesicht.

BONNDORF/WUTACH. Die katholische Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach hat wieder einen Organisten, oder besser gesagt zwei. Wie Mario Isele aus Gündelwangen im Gespräch mit der BZ bestätigte, wird er künftig die Orgel in St. Peter und Paul während der Gottesdienste spielen. Seine Stellvertretung werde Bernhard Held aus Schwaningen übernehmen. Der bisherige langjährige Organist und Chorleiter Johannes Schanz hatte im vergangenen Februar seine Ämter aufgegeben.

Mario Isele (39) und Bernhard Held sind seit langem der Musik in der Region eng verbunden. Mario Isele, Vorsitzender der Trachtenkapelle Gündelwangen, gilt nicht zuletzt als hervorragender Bassist mit großem Lungenvolumen und war auch schon im Präsidium des Blasmusikverbands Hochschwarzwald tätig. Bernhard Held ist neben Regina Rutschmann, die seit Jahrzehnten in Stühlingen die Orgel spielt, bereits seit 2014 Vize-Organist in der Kirche Heilig Kreuz Stühlingen. Er engagiert sich zudem musikalisch in der Pfarrgemeinde Münchingen. Auch in Bonndorf spielte er bereits ab und an die Orgel in St. Peter und Paul.

Orgel ist bereits mehr als 100 Jahre alt

Den beiden neuen Organisten steht in der Bonndorfer Pfarrkirche St. Peter und Paul ein über 100 Jahre altes Instrument des Orgelbauunternehmens Wilhelm Schwarz & Sohn aus dem Jahr 1908 zur Verfügung. Die Orgel war 1984 durch das Unternehmen Freiburger Orgelbau grundlegend saniert, umgebaut und erweitert worden.

Johannes Schanz hatte als Organist im August 2013 die Nachfolge von Michael Reiling angetreten, der vier Jahrzehnte lang dieses Amt innegehabt hatte. Gleichzeitig hatte Johannes Schanz damals auch die Leitung des katholischen Kirchenchors und des Gospelchores bis zu seinem Ausscheiden im vergangenen Februar übernommen. Die Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach hatte die vakante Stelle schließlich ausgeschrieben, allerdings als personell voneinander getrennte Aufgabenbereiche.