Forst

Borkenkäfer haben duch Klimawandel leichtes Spiel in Staufens Wälder

Susanne Ehmann

Von Susanne Ehmann

Mi, 14. Februar 2018 um 16:20 Uhr

Müllheim

BZ-Plus Der Klimawandel schont auch die Wälder im Forstbezirk Staufen nicht. 2017 war es hierzulande zu warm und zu trocken, Hitze und Trockenheit haben viele Tannen geschwächt. Der Borkenkäfer hatte leichtes Spiel.

Der Käfer bringt viele Bäume dazu, abzusterben. Um den Schaden in Grenzen zu halten, mussten im Forstbezirk Staufen daher seit Juli Tausende Festmeter Bäume gefällt werden. Frische Harztropfen, die am Stamm der Tanne herunterrinnen, zeugen davon, dass der Befall frisch ist. Sind die Kronen der Tannen bereits Rot gefärbt, weil ihre Nadeln abgestorben sind, ist es zu spät. Dann ist der Käfer schon weiter geflogen und der Baum tot. Der Krummzähnige und der Kleine Tannenborkenkäfer haben sich in den Wäldern des Forstbezirks Staufen stark vermehrt. So stark, dass seit Juli rund 3000 Festmeter befallene Bäume gefällt werden mussten. Im Frühjahr vergangenen Jahres zeigten sich die ersten roten Bäume, im Frühsommer hatte ihre Zahl bereits deutlich zugenommen, erzählt Michael Kilian, Forstdirektor ...

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