Zahlreiche grenzüberschreitende Projekte

Breisach will Post-Fessenheim-Prozess aktiv mitgestalten

Gerold Zink

Von Gerold Zink

Mi, 22. Januar 2020 um 17:08 Uhr

Breisach

BZ-Plus Breisach will am Post-Fessenheim-Prozess mitwirken und beteiligt sich mit 20 000 Euro an der Gesellschaft, die den deutsch-französischen Wirtschafts- und Innovationspark Eco-Rhena entwickeln soll.

BREISACH/ELSASS. Dies hat der Gemeinderat am Dienstagabend beschlossen. Außerdem wurden die Stadträte über weitere Projekte wie das Kulturzentrum Art-Rhena, die deutsch-französische Gewerbeschule, den Stand des Schienenprojekts Freiburg-Colmar und das Vauban-Weltkulturerbe informiert.



Zukunftsprozess Fessenheim
Zu Beginn der Diskussion konnte Breisachs Bürgermeister Oliver Rein Gäste aus dem Elsass begrüßen. Am Ratstisch Platz genommen hatten Gérard Hug, Präsident der ComCom Pays de Brisach, und Julie Burgheim, die neue Direktorin des deutsch-französischen Kulturzentrums Art-Rhena am Breisacher Grenzübergang. "Das AKW Fessenheim hat uns die letzten 10 Jahre sehr beschäftigt, es war eine Belastungsprobe für die deutsch-französische Beziehung. Wir sind sehr froh, dass das AKW jetzt in diesem Jahr abgeschaltet wird", betonte Breisachs Stadtoberhaupt. Er empfahl den Deutschen, jetzt aber nicht in Jubelgeschrei auszubrechen, sondern den elsässischen Freunden dabei zu helfen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und sich am Post-Fessenheim-Prozess zu beteiligen.

Nach Angaben von Hug und Rein soll der neue im Elsass nahe Fessenheim geplante Wirtschafts- und Innovationspark Eco-Rhena heißen. Er soll ein ökologisches Vorzeigeprojekt werden. Das vorgesehene Areal war einmal 200 Hektar groß, laut Hug stehen aber aus Umweltschutzgründen nur noch 80 Hektar zur Verfügung. "Auch bei uns im Elsass ...

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