BRIEFE AN DIE BZ

Birgit Baumann

Von Birgit Baumann (Denzlingen)

Mo, 03. Mai 2021

Denzlingen

MÜLL IN DENZLINGEN
"Besonders schlimm an Schultagen"
Zum Artikel "Der Müll der Anderen" vom 17. April erreichte uns folgende Zuschrift:
Der Artikel ist gut geschrieben, aber spiegelt nur ansatzweise die Realität in Denzlingen wider. Offenbar ist einigen Haushalten nicht bewusst, was in die gelben Säcke gehört. Manche quellen über vor Papier und Essensresten. Ich bat bereits die Gemeinde, die Haushalte aufzuklären, bekam darauf aber keine Reaktion. Besonders schlimm ist das Müllaufkommen an Schultagen. Der Schulhof (Erasmusschule usw.) ist mit Masken dekoriert, auch in verschiedenen Bäumen hängen sie. Auf dem Weg entlang der Stuttgarter Straße zum Bäcker oder Imbiss sind in, unter und auf den Hecken Pizzareste, halbe Brötchen und anderes zu finden – zur Freude der Hunde.

Rund um die Parkbank hinter dem Döner-Imbiss finden sich Essensreste und Verpackungen, obwohl ein Papierkorb vorhanden ist. Beschämend fand ich, dass der Imbiss-Besitzer die Hinterlassenschaften der Schüler aufräumte: Erwachsene im Dienste von Jugendlichen, die sich sonst ihres Engagements für das Klima lautstark rühmen. Mein Vorschlag bei der Gemeinde fand keine Reaktion: Müllbehälter vor Restaurants aufzustellen, in die man getrennten Müll entsorgen kann – so wie in Süditalien (das ja so verschrien wird wegen seines angeblichen Schmutzes). Ganz nebenbei bemerkt: Warum kaufen die Schüler*innen beim Bäcker oder im Imbiss ein? Bekommen sie zu Hause nichts mehr zu essen?

Birgit Baumann, Denzlingen