Feldberg

Bürgermeister Albrecht und der Gemeinderat treten ein schweres Erbe an

Dagmar und Michael Schäfer

Von Dagmar und Michael Schäfer (Feldberg)

Mo, 15. Februar 2021

Leserbriefe

Zu: "Weißer Winter, rote Zahlen", Beitrag von Klaus Riexinger (Die dritte Seite, 30. Januar)

Verquere Menschen in politischen Machtpositionen gab, gibt und wird es immer wieder geben. Mit verquer meine ich, dass sie eigene Interessen und Steckenpferde im Fokus haben und verfolgen, aber ihre Verantwortung für das Allgemeinwohl nicht vertreten. Sie setzen durch, was sie wollen. Sie können das, weil sie immer auf eine Masse der Bevölkerung zählen können, die keine Zeit für Recherche oder zu viel Vertrauen in die Obrigkeit hat und damit Unterstützung und Vorschub leistet. Schwer ist das für Mahnerinnen und Mahner, die frühzeitig sehen, dass der Hase falsch läuft und wissen, dass zum Schaden der Bürgerschaft gehandelt wird.

Mehr als 15 Jahre haben wir warten müssen und danken nun der BZ sehr, dass nach dieser langen Zeit ein umfassender Bericht zur Situation der Gemeinde Feldberg auf Seite 3 möglich wurde. Danke, dass endlich die belastenden Zahlen des Parkhaus-Vertrages offengelegt werden. Die Bürgerliste Feldberg wies bereits im Jahr 2006 darauf hin, dass die Gemeinde im Begriff war, eine unhaltbare Verschuldung auf 30 Jahre hinaus festzuklopfen. Über eine Info-Mappe, eine Bürgerversammlung und den Bürgerentscheid versuchten wir damals zu erreichen, dass die Bevölkerung über genaue Zahlen in Kenntnis gesetzt würde. Doch wie oben beschrieben, wurden die kritischen Stimmen und die sachlichen Argumente mit allen Mitteln unterdrückt.

Bürgermeister Albrecht und der momentane Gemeinderat treten ein schweres Erbe an. Ein erster guter Schritt ist dazu getan: Ehrlichkeit und sachliche Analyse. Dagmar und Michael Schäfer, Feldberg