Wahlkampf in Gottenheim

Bürgermeisterwahl: Vier Kandidaten stellen sich vor

Manfred Frietsch und Mario Schöneberg, Videos: Max Schuler

Von Manfred Frietsch, Mario Schöneberg & Videos: Max Schuler

Fr, 24. Januar 2014 um 14:34 Uhr

Gottenheim

Vier Kandidaten wollen Bürgermeister von Gottenheim werden. Vor Ort haben sie die Fragen der Bürger beantwortet. Außerdem stellen die Männer ihre zentralen Inhalte in 60 Sekunden vor.

Rund dreihundert Bürger drängten sich am Mittwochabend in der kleinen Schulturnhalle, um die vier Bürgermeisterkandidaten live zu erleben. Selbst außen an den Fenstern standen Zaungäste und im benachbarten Vereinsheim verfolgten mehr als hundert weitere Gottenheimer den per Video übertragenen Auftritt der Bewerber. Diesen konnte jeweils direkt nach ihren Reden Fragen gestellt werden. Im Anschluss der eineinhalbstündigen Veranstaltung gab es dann noch die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen, wozu die Landfrauen und der Musikverein den Ausschank besorgten.

STEFAN SCHILLINGER
Als erster Bewerber trat Stefan Schillinger (35) ans Rednerpult und zeigte sich beeindruckt von der Kulisse: "Dass Sie so zahlreich gekommen sind, das zeigt, wie Sie an Ihrer Gemeinde hängen", sagte er an das Publikum gerichtet. Für ihn passe dies zu seinen Erfahrungen bei seinem bisherigen Wahlkampf, den er als Erster der Kandidaten gestartet hatte. "Ich bin viel Offenheit und Ehrlichkeit begegnet", sagte er und machte deutlich, dass er selbst diesen Stil auch als Bürgermeister pflegen wolle, gerade auch im Umgang mit schwierigen Themen. So sei natürlich der Wunsch nach einer großen Halle wie in Bötzingen – dorthin muss der Gottenheimer Musikverein für seine Konzerte ausweichen – nachvollziehbar, aber er sehe nicht, dass das Gottenheim stemmen könne. Chancen eröffne aber das Großprojekt der neuen sozialen Ortsmitte. Hier gehe es darum, die verschiedenen Nutzungsziele – Kinderbetreuung, Angebote und Wohnraum für Senioren, Mehrzwecksaal für die Gemeinde – miteinander in ein stimmiges Konzept zu bringen. Dies sei ein Projekt, so Schillinger "das ich mit Ihnen gemeinsam in der kommenden Amtszeit hinbekommen möchte". Zur Finanzierung werde man einen geeigneten Investor suchen müssen. Wenn man etwa mit dem Ziel, möglichst viel Gewinn für die Gemeinde zu erzielen, das Gebiet zwischen Bahn und B 31 entwickle und einen Investor groß und hoch bauen lasse, bekomme man möglicherweise nicht das, was einer organischen Entwicklung der Gemeinde guttue.

Auch als im Anschluss Manfred Weber ihn – wie in der Folge alle Bewerber – nach seinen Vorstellungen zur Entwicklung von ...

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