Museum auch Erinnerungsstätte

Großes Grubenunglück vor 75 Jahren

Sigrid Umiger

Von Sigrid Umiger

So, 03. Mai 2009 um 15:46 Uhr

Buggingen

Der Bergmannsverein Buggingen eröffnet sein neues Museum, das an die Bergwerkstradition und die toten Kollegen erinnert. Alleine 86 Bergleute kamen beim großen Grubenunglück vor 75 Jahren ums Leben.

MARKGRÄFLERLAND. Vor 75 Jahren traf das Markgräflerland eine schlimme Katastrophe: Am 7. Mai 1934 starben 86 Bergleute beim Grubenunglück im Kaliwerk Buggingen. Mit dem neuen Kali-Museum, das bald eingeweiht wird, setzt der Bergmannsverein Buggingen allen Kumpels ein Denkmal, die in 51 Werksjahren ums Leben gekommen sind. Es sind 190 Menschen.

Bis heute begrüßt man sich in Buggingen mit "Glückauf". Das Glück, von der Arbeit unter Tage wieder auf zum Licht zu kommen, hatten beim größten Unglück der Region 86 Bergleute nicht. Unterhalb der 793-Meter-Sohle wurde ihnen das gefürchtete Grubengas – ein giftiges, geruchloses Methangas – zum tödlichen Verhängnis. Trauernde Hinterbliebene, darunter 65 Witwen und 107 Kinder unter 15 Jahren, gab es in fast jeder Gemeinde des Markgräflerlandes. 26 der Toten waren Bugginger, unter ihnen 17 Aktive des örtlichen Fußballvereins.
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