Bunker soll Tarnung zurückbekommen

Harald Rudolf

Von Harald Rudolf

Di, 11. September 2018

Kehl

BZ-Plus Am Tag des offenen Denkmals war in Neumühl jener Bunker zu besichtigen, der 1939 als harmloses Fachwerkhaus getarnt wurde.

KEHL/NEUMÜHL. Rund 200 Besucher haben am Tag des offenen Denkmals den Tarnbunker in Neumühl aufgesucht. In dem knapp 14 Meter langen und 7,30 Meter breiten Bunker waren im Zweiten Weltkrieg 14 Soldaten abkommandiert. Die 1938 erbaute Anlage wurde nach dem Krieg eingemauert und vor einigen Jahren freigelegt und begehbar gemacht.

Der Bunker war als Haus getarnt. 1939 erhielt er einen Fachwerk-Aufbau, der 2008 abgerissen wurde. Die 1,50 Meter dicken Wände und Decken aus Stahl und Beton hielten angeblich nicht nur einer 1000-Kilogramm-Bombe stand, sondern auch dem Abrissbagger. Trotz des denkmalgeschützten Status sollte die Anlage 4323 der Westbefestigung, des "Limesbauprogramms", vor zehn Jahren ebenfalls abgerissen werden.

Das Bunker-Engagement dient staatsbürgerlicher Aufklärung ...

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