Chor erarbeitet großes Werk

Karin Stöckl-Steinebrunner

Von Karin Stöckl-Steinebrunner

Di, 24. Mai 2022

St. Blasien

Mehrere Konzerte geplant.

Zu einem ersten Treffen für einen Projektchor, der im Advent Bachs Weihnachtsoratorium, Teil 1 bis 3, aufführen wird, hat Michael Neymeyer am Sonntag eingeladen. Zu seiner großen Freude kamen trotz vieler Entschuldigungen, die für diesen Termin aufgrund von Überschneidungen mit anderen Veranstaltungen bei ihm eingegangen waren, annähernd 40 Interessentinnen und Interessenten ins Theophil-Lamy-Haus. Nach einigen kurzen Informationen ging er denn auch gleich "in medias res", probte den heiklen Anfangschor sowie zwei Choräle.

Es soll auf jeden Fall mehrere Aufführungen geben. Neben dem St. Blasier Dom ist auch das Neustädter Münster im Gespräch, als Termine sind der 26. und 27. November vorgesehen, und möglicherweise wird sogar eine Aufführung in Freiburg stattfinden können.

Auch für die Solisten und für ein professionelles Orchester hat Neymeyer bereits Verbindungen geknüpft. "Ich hoffe schlussendlich auf einen rund 60-köpfigen Chor", meint er zuversichtlich, und er denkt, mit rund einem Dutzend Proben gut über die Runden zu kommen.

Die nächste Probe ist bereits auf kommenden Sonntag, 29. Mai, angesetzt aufgrund der anschließenden Pfingstpause. Weiter geht es dann vom 26. Juni an jeweils 14-tägig, immer im Theophil-Lamy-Haus. Zumindest bis zu den Sommerferien sollen die Proben jeweils um 19.30 Uhr beginnen. Weitere Sängerinnen und Sänger sind jederzeit willkommen.

"In dem geplanten Teil des Weihnachtsoratoriums sind etliche leicht machbare Choräle enthalten", erklärt Neymeyer. Er habe zwar dieses Werk noch nie selbst aufgeführt, aber bei der Einstudierung schon einmal mitgewirkt. Einen ersten Eindruck von den durchaus weit gefassten Anforderungen der Partitur und auch von der Probenarbeit Neymeyers bekamen die Anwesenden gleich am Sonntag. Beim Anfangschor legte Neymeyer sein Augenmerk auf Artikulation, rhythmische Präzision und deutliche Textaussprache, in den Chorälen richtete er den Fokus auf Klangreinheit. Mit dem Ergebnis dieser ersten Probe jedenfalls war er ausgesprochen zufrieden.

Fragen zum Projekt können per E-Mail an Michael Neymeyer ([email protected]) gerichtet werden.