"Das Erste muss stark bleiben"

epd

Von epd

Sa, 21. Dezember 2019

Computer & Medien

BZ-INTERVIEW mit dem scheidenden Intendanten des NDR, Lutz Marmor, der den Spardruck der ARD-Anstalten kritisch sieht.

Der scheidende NDR-Intendant Lutz Marmor sieht durch neue Kürzungsvorgaben die Gefahr einer Entsolidarisierung innerhalb der ARD. Im Gespräch mit Diemut Roether vom Evangelischen Pressedienst (epd) fordert Marmor die ARD auf, die gemeinsamen Programmangebote nicht zu vernachlässigen.

BZ: In der Debatte um den Rundfunkbeitrag sind immer wieder Stimmen zu vernehmen, die sagen: Wozu brauchen wir den öffentlich-rechtlichen Rundfunk überhaupt noch? Jetzt soll der Beitrag nach dem Vorschlag der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten – kurz KEF – nicht in dem Maß erhöht werden, wie sich die ARD das gewünscht hätte. Was für Folgen hat das?
Marmor: Das ist auch für mich persönlich ein Manko. Ich hätte den Sender gern mit einer gesicherten finanziellen Basis an meinen Nachfolger übergeben. Was die KEF jetzt vorgeschlagen hat, reicht für uns als ARD ...

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