Kinderpornos: Wie sperren?

wü

Von wü

Fr, 03. April 2009

Computer & Medien

Kinderpornografie im Internet ist eine der schwersten Verletzungen der Menschenwürde. Die BZ befragte Experten zur Tauglichkeit des geplanten Gesetzes, Hintergründen und Alternativen.

Kinderpornografie im Internet ist eine der schwersten Verletzungen der Menschenwürde. Sie zu bekämpfen, ist eine gemeinsame Verpflichtung. Darin sind sich alle einig. Die Rechtsunsicherheit darüber, wie man dem Problem am besten Herr werden kann, ist aber groß. Und selbst unter den Experten ist kein Königsweg in Sicht, wie man Kinderpornografie technisch am besten unterbindet. Im Gespräch mit Experten des Freiburger Internet-Providers FreiNet versuchen wir die Fakten zu klären. Auskunft gaben Geschäftsführer, Diplom-Informatiker Manfred Neufang und Michael Ankelin, der als Netzwerktechniker für das Netzwerkmanagement zuständig ist.

Kann der Zugang zu Kinderpornografie im Internet durch Blockaden, wie sie von der Bundesregierung befürwortet werden, wirklich massiv erschwert werden?
»Fakt ist zum einen, dass sich nur ein sehr geringer Teil der Kinderpornografie auf Webseiten im bekannten www-Internet befindet. Der größte Teil wird über sogenannte Peer-to-Peer-Verbindungen in anderen, unzugänglicheren Teilen des Internets ausgetauscht, also etwa über IRC-Chats, Instant-Messaging-Clients oder Peer-to-Peer-Netzwerke und mit den angedachten Maßnahmen nicht verhindert. Selbst die Expertenkommission des zuständigen Bundestagsausschusses schätzt die Eignung und Effizienz solcher Maßnahmen als sehr gering ein.
»Zum anderen hält die von der Regierung favorisierte Methode ...

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