Online/Offline

Wie sieht die Buchhandlung der Zukunft aus?

Anika Maldacker

Von Anika Maldacker

Sa, 15. Oktober 2016 um 00:00 Uhr

Computer & Medien

Internetriesen wie Amazon bringen die Läden vor Ort in Bedrängnis. Sie müssen deshalb neue Geschäftsmodelle entwickeln. Können stationäres Geschäft und Online-Handel koexistieren?

Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt hat Buchhandlungen einmal als "geistige Tankstellen der Nation" bezeichnet. In Deutschland gibt es rund 6000 Buchläden. Nicht wenige sind in ihrer Existenz bedroht. Monika Grütters, seit knapp drei Jahren Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, hat im vergangenen Jahr den Deutschen Buchhandlungspreis ins Leben gerufen. Damit will sie vor allem kleine, inhabergeführte Buchläden vor Ort würdigen. Die Branche ist mitgenommen. Der Online-Handel hat als erstes die Buchbranche revolutioniert. Als Jeff Bezos Ende des vergangenen Jahrtausends Amazon schuf, waren Bücher eines seiner wichtigsten Verkaufsprodukte.

In Deutschland gilt das Buch als Kulturgut, das der Gesetzgeber durch Preisbindung und einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz schützt. Doch mit der fortschreitenden Digitalisierung muss die gesamte Branche sich fragen, wie ihre Zukunft aussieht. Initiativen wie "Vorsicht Buch" des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels werben dafür, Bücher nicht im Netz, sondern vor Ort zu kaufen. Aber der Handel übers Internet wird nicht verschwinden. Können stationäres Geschäft und Online-Handel koexistieren? Wie soll der Buchladen der Zukunft aussehen? Was hat er dem Online-Handel voraus?

Online-Portale sammeln Daten – Buchläden nicht

Lokale Verkäufer können dort punkten, wo das Netz es nicht kann – im persönlichen Kontakt zwischen Buchhändler und ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ