Pandemie

Corona-Infektionszahlen in der Region Freiburg haben sich auf hohem Niveau eingependelt

Max Schuler

Von Max Schuler

Fr, 27. November 2020 um 20:13 Uhr

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

"Die Lage scheint sich auf einem stabil hohen Niveau einzupendeln und das exponentielle Fallwachstum scheint gebremst", teilt das Gesundheitsamt mit. Eine Trendwende sei dies noch nicht.

Die Zahl der wöchentlichen Corona-Neuinfektionen ist im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und der Stadt Freiburg im Vergleich zum Monatsbeginn zurückgegangen. Zum Monatswechsel lag die 7-Tage-Inzidenz noch über 100, Freiburg erzielte Anfang November mit knapp 130 einen Höchstwert. Zuletzt pendelten die Werte zwischen 70 und 90. Die 7-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen an, gerechnet auf 100.000 Einwohner.

Noch keine Trendwende

Von einer Trendwende will das für den Landkreis und die Stadt zuständige Gesundheitsamt allerdings nicht sprechen. "Die Lage scheint sich auf einem stabil hohen Niveau einzupendeln und das exponentielle Fallwachstum scheint gebremst", teilt Pressesprecher Matthias Fetterer auf BZ-Anfrage mit. Es bleibe zu hoffen, dass die von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossenen Maßnahmen zu einem Rückgang der Fallzahlen beitragen können. Mehr könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden, zumal noch unklar sei, wie diese Beschlüsse seitens der Landesregierung en Detail umgesetzt werden.

17 Covid-19-Patienten in Helios-Kliniken

In den Helios-Kliniken im Landkreis befanden sich vergangenen Donnerstag 17 Covid-19-Patienten: Acht in Müllheim, sieben in Titisee-Neustadt und zwei in Breisach. Die Kliniken riefen alle anderen Patienten auf, Untersuchungs- und Behandlungstermine wahrzunehmen. Bei vielen Erkrankungen seien frühe Diagnosen wichtig für den Behandlungserfolg. Durch Hygienekonzepte sei ein Schutz vor Corona-Infektionen gewährleistet.