Cybermobbing, die neue Form der Gewalt

Jana Budean, Klasse 8d, Kepler-Gymnasium Freiburg

Von Jana Budean, Klasse 8d & Kepler-Gymnasium Freiburg

Fr, 25. November 2011 um 13:59 Uhr

Schülertexte

Jeder kennt es und jeder hat es schon mal mitbekommen oder selbst erlebt: Cybermobbing. Jana Budean aus dem Kepler-Gymnasium in Freiburg recherchierte zu diesem Thema.

Mobbing ist ein aggressives Verhalten, mit dem ein anderer Mensch absichtlich körperlich oder psychisch über einen längeren Zeitraum geschädigt wird. Die Ursachen für Mobbing sind unterschiedlich, es kann sich praktisch überall entwickeln, wo Menschen zusammen sind. Wenn Menschen zum Beispiel einen anderen Style haben, eine andere Religion oder sich anders verhalten, werden sie manchmal gemobbt oder gedemütigt. Manche Leute haben nicht einmal einen Grund, andere Menschen zu mobben, oder sie machen einfach mit, weil sie sonst Außenseiter sind.

Doch Cybermobbing ist eine Sonderform des Mobbings – und eine neue Form der Gewalt. Und die trifft nicht nur Jugendliche. Auch sehr viele Erwachsene können davon betroffen sein. Oft leiden die Opfer dabei mehr als beim "klassischen" Mobbing.

Mobbing-Attacken wie Beschimpfungen oder Lügen sind beim so genannten Cybermobbing sehr bekannt. Sie werden meistens in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Icq benutzt. Die beleidigenden Kommentare, Nachrichten oder Bilder werden meistens über das Internet oder über das Handy verbreitet. Cybermobbing kommt vor allem unter Jugendlichen, besonders unter Schülern vor, denn junge Menschen bewegen sich gerne und öfter in sozialen Netzwerken. Sie werden dort stark beleidigt oder es werden Lügen über sie erzählt, die unter anderen Umständen auch peinlich werden können.

Bei Cybermobbing können die Täter rund um die Uhr aktiv sein, das heißt, sie haben keinen direkten Kontakt zum Opfer. Die veröffentlichten Texte, Fotos oder Videos werden durch andere Personen weiterverbreitet und somit weiteren Menschen zugänglich gemacht. Da das Internet nichts vergisst, können auch gelöschte Kommentare oder Bilder auftauchen, selbst wenn der Konflikt zwischen Opfer und Täter schon vorbei ist. Viele Kinder und Jugendliche trauen sich in der Onlinewelt eher, andere zu beleidigen oder bloßzustellen statt vor Menschen im wahren Leben.

Polizisten raten oft, Eltern zu informieren oder mit einzubeziehen. Doch den Opfern ist das manchmal sogar peinlich, sie haben Angst ausgelacht zu werden....

Fazit: Mobbing ist in der letzten Zeit zurückgegangen, dafür gibt es aber umso mehr Cybermobbing-Fälle. Was aber auch nicht viel besser ist, denn durch Cybermobbing können manche Menschen Depressionen bekommen. Und es gab sogar schon Selbstmorde!