Fasziniert vom Flug der Scheiben

Karin Steinebrunner

Von Karin Steinebrunner

Mo, 27. Februar 2012

Dachsberg

"Schibii, Schiboo, abe söll die Schiebe go": Vor allem der Nachwuchs ist Feuer und Flamme für den alten Brauch zum Ende der Fasnet.

DACHSBERG. "Nimm eine Eckige, die gehen besser", rät der Vater seiner Tochter, die mit einem langen Haselstecken neben ihm steht und ungeduldig ihr Gewicht von einem Bein aufs andere verlagert. Ein ganzes Arsenal an Scheiben hat er mit auf den Berg oberhalb des "Musikhäusles" in Urberg gebracht, dazu etliche lange Stecken, die er immer wieder anspitzt, wenn sie an ihrer Spitze vom Feuer versengt sind. "Meine ist ganz weit geflogen" erklärt der kleine Bruder triumphierend, der gerade zu den beiden zurückkommt.

Das Brauchtum des Scheibenfeuers, eine alte Tradition am Ende der Fastnacht, mit der die Wintergeister ausgetrieben werden sollen, und daher auch "Alte Fasnacht" genannt, ist in Urberg verknüpft mit der Einladung des Musikvereins zum Kuttelnessen im Musikhäusle. Einige ältere Einwohner sitzen dort schon zusammen, auch Pfarrer Jan hat sich dazugesellt, ...

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