Meteorologie

Das Coronavirus erschwert die Wettervorhersagen

Andreas Frey

Von Andreas Frey

Fr, 03. April 2020 um 11:39 Uhr

Panorama

Weltweit bleiben Flugzeuge am Boden. Was gut ist für das Klima, bringt Probleme für Meteorologen mit sich: Es fehlen die Wetterdaten, die sie für gute Prognosen brauchen.

Kaum Wölkchen, kaum Kondensstreifen – so makellos azurblau hat man den Himmel lange nicht gesehen. Das ist hauptsächlich der knochentrockenen Luft zu verdanken, die aus Osteuropa nach Deutschland eingeflossen ist. Ein stabiles Hochdruckgebiet versorgt Mitteleuropa in diesen schweren Zeiten immerhin mit freundlichem Vorfrühlingswetter. Dass es an Abgasen aus Flugzeugtriebwerken fehlt, sorgt diesbezüglich für den letzten Schliff – viele erfreut der ungetrübte Blick. Für andere aber ist der stark reduzierte Flugverkehr durchaus problematisch.

Rund 5000 Flugzeuge liefern sonst viele Werte
Die Rede ist von all jenen, die sich mit dem Geschehen am Himmel beschäftigen: den Meteorologen. Denn den Wetterexperten brechen wegen der Corona-Lage die Daten weg, die sie brauchen, um Wettervorhersagen zu erstellen. Normalerweise liefern rund 5000 Verkehrsflugzeuge eine Fülle von Werten aus unterschiedlichen Höhen und Orten. Die Messungen sind für die Meteorologen von ...

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