Leitartikel

Das „Postfaktische“ und die Wissenschaft: Schweigen an den Hochschulen

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Fr, 10. März 2017

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Der ziemlich sinnfreie Sprachgebrauch von Worten wie „postfaktisch“ oder „alternative Fakten“ dient verschiedenen Zielen. So soll er in der öffentlichen Diskussion Verwirrung stiften, indem er die Unterschiede von Richtig und Falsch aufhebt; so entwertet er tatsächliches Wissen, alle Aussagen sind beliebig.

Am Ende steht die eigene Behauptung vermeintlicher Tatsachen, die nur nach eigenen Bedürfnissen und eigener Gesinnungslage konstruiert sind. Diese Behauptungen werden nicht mit Argumenten verteidigt, sondern durch persönliche Diffamierung aller, die widersprechen, kritisieren oder auch nur zweifeln.

Gewiss, solche Auftritte hat es immer wieder gegeben, von rechts wie links. Aber heute erfährt die dahinter stehende Grundhaltung große Zustimmung in der Bevölkerung. Noch erschreckender: Umfragen ...

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