Homeschooling

Dauernde Abstürze

Ibrahim Yassin, Klasse 8b, Weiherhof-Realschule

Von Ibrahim Yassin, Klasse 8b, Weiherhof-Realschule (Freiburg)

Di, 13. Juli 2021 um 09:12 Uhr

Schülertexte

Corona hat die Schule über Monate nach Hause verlegt. Ibrahim Yassin aus der Klasse 8b der Weiherhof-Realschule in Freiburg hat sich zum Thema Homeschooling viele Gedanken gemacht.

"Homeschooling" ist in aller Munde, aber am besten wissen die Schülerinnen und Schüler, was dahinter steckt. Man bekommt Aufgaben, um sie selbständig zu erledigen und später abzugeben. Es gibt zusätzlich auch Videokonferenzen, die es einem entweder erleichtern oder schwerer machen. Häufig hat man sogar beides: Aufgaben und Online-Unterricht. Homeschooling oder Fernunterricht ist sowohl für die Schüler als auch für die Lehrer schwerer, als es aussieht. Das hängt nicht zuletzt von sehr vielen Faktoren ab, worauf Lehrpersonen keinen Einfluss haben, wie etwa die Apps oder Plattformen, die öfter mal überlastet sind, so dass nicht alle Schüler den Online-Konferenzen beitreten und alles hören und sehen können. Da man die ganze Zeit selbständig zu Hause arbeitet, ist es für manche schwieriger geworden, Aufgaben termingerecht zu erledigen und dann abzuschalten. Was zudem leidet, sind die Augen. Man sitzt vier, fünf Stunden am PC wegen des Online-Unterrichts.

Homeschooling hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Man hat meistens viel Zeit für die Abgabe der Aufgabe, aber trotzdem gibt es oft einen Stress, wenn der Termin der Abgabe immer näher rückt. Noch ein Vorteil ist, dass die Apps eigentlich gut funktionieren und leicht verständlich sind. Aber was Schwierigkeiten bereiten kann, sind die andauernden Abstürze der Apps. Das bereitet nicht nur uns Schülern Probleme, sondern auch den Lehrpersonen.