Angela Merkel

Der Besuch der Bundeskanzlerin in Chemnitz hat polarisiert

Martin Kloth, Claudia Drescher, Sven Braun

Von Martin Kloth, Claudia Drescher, Sven Braun (dpa)

Fr, 16. November 2018 um 20:55 Uhr

Deutschland

Drei Monate nach den Ereignissen in Chemnitz diskutiert die Kanzlerin dort engagiert mit Bürgern und verteidigt ihre Flüchtlingspolitik, während Demonstranten sie schmähen.

Begeisterte Nachwuchssportler, eine skeptische Oberbürgermeisterin, hetzende Demonstranten: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit ihrer Visite am Freitag in Chemnitz wie bei früheren Besuchen in Sachsen polarisiert. Drei Monate nach dem gewaltsamen Tod eines jungen Mannes durch eine Messerattacke vermutlich von Asylbewerbern wurden der Regierungschefin von Bürgern der Stadt kritische Fragen gestellt. In einer Debatte mit Zeitungslesern verteidigte sie ihre Flüchtlingspolitik, räumte aber auch Versäumnisse und Fehler ein.

Zwölf Wochen nach der Bluttat Ende August, bei der zwei weitere Männer verletzt worden waren, einer davon schwer, ist die scheidende CDU-Vorsitzende in eine ambivalente Stadt gekommen. Die tödliche Messerattacke hatte rechte ...

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