Eishockey

Der EHC Freiburg gewinnt 4:3 in Bayreuth und bleibt auf Erfolgskurs

Toni Nachbar

Von Toni Nachbar

Di, 15. Dezember 2020 um 23:15 Uhr

EHC Freiburg

Die Wölfe drehten in der Wagnerstadt einen 0:2-Rückstand. Im Schlussdrittel verloren sie allerdings ihren Stürmer Nikolas Linsenmaier, der mit einer Kopfverletzung vom Eis musste.

Der EHC Freiburg ist im Auswärtsspiel bei den ersatzgeschwächten Bayreuth Tigers seiner Favoritenrolle gerecht geworden: Die Wölfe besiegten die Oberfranken am Dienstagabend mit 4:3 (0:2, 3:0, 1:1). Nach einem fehlerhaften ersten Drittel mit vielen Fehlpässen und Puckverlusten steigerten sich die Freiburger im zweiten Spielabschnitt und drehten einen 0:2-Rückstand zur 3:2-Führung.

Diese wurde allerdings im Schlussabschnitt zwischenzeitlich verspielt, nach dem 3:3-Ausgleich der Bayreuther durch Tyler Gron stand das Spiel auf des Messers Schneide. Doch die personell breiter aufgestellten und clevereren Freiburger, die nun als Tabellenzweiter punktgleich mit Spitzenreiter Ravensburg sind, entschieden das Match in der vorletzten Minute dank des zweiten Treffers von Jordan George zu ihren Gunsten.

Einen Wermutstropfen gab es für den EHC: Nach einem Zusammenprall musste Nikolas Linsenmaier mit einer Kopfverletzung verletzt vom Eis, eine Diagnose steht noch aus. Auf der Pressekonferenz äußerte EHC-Trainer Peter Russell, er hoffe, dass der Wölfe-Stürmer nicht schwerer angeschlagen sei.

In Bayreuth stand erstmals Stürmer Oleg Tschwanow (18) im Kader des EHC. Bis zum Saisonstart der höchsten deutschen Nachwuchsliga, der DNL, wird er für Freiburg spielen. Neben Tschwanow kam auch Verteidiger Maxim Rausch (17) per Förderlizenz von Mannheim zum EHC, um hier Spielpraxis zu sammeln.
Namen und Zahlen

Die Aufstellung des EHC Freiburg
Tor: Meisner
Verteidigung: Pageau/Spornberger; Brückmann/Kurz; Neher/Kaisler
Sturm: Billich/Hult/Allen; George/Linsenmaier/Spiro; Danner/Bassen/Wittfoth; Saakyan/Ludin/Trinkberger; Tschwanow
Tore:
1:0 Lillich (16. – Zimmermann, Meisinger)
2:0 Davis (19. – Mannes, Rajala)
2:1 Billich (21. – Allen, Pageau)
2:2 George (26. – Linsenmaier, Spiro)
2:3 Spiro (40. – Spornberger, Pageau)
3:3 Gron (54. – Järveläinen, Rajala)
3:4 George (59. – Hult, Spiro).
Schuss-Statistik: 33:37 (7:12, 11:17, 15:8).
Strafminuten: 8 – 6.