Eishockey

Der EHC Freiburg spürt den Reisestress der letzten Wochen

Toni Nachbar

Von Toni Nachbar

Mo, 20. Januar 2020 um 19:34 Uhr

EHC Freiburg

Die Freiburger Wölfe haben derzeit einen Lauf. Sie stehen auf Platz zwei der Tabelle in der DEL2. Nach dem 4:2-Erfolg in Kassel spielt der EHC am Dienstag in der Lausitz – Reisestress inklusive.

Nach dem 4:2-Auswärtserfolg beim DEL-2-Spitzenreiter EC Kassel Huskies ist der EHC-Tross gar nicht mehr nach Freiburg heimgekehrt. Die Wölfe übernachteten in Nordhessen und machten sich am Montag auf den Weg nach Weißwasser, wo sie am Dienstagabend, 19.30 Uhr, in der zweiten Eishockey-Liga erneut auf die Lausitzer Füchse treffen. Diese hatten sie am Freitagabend in der Echte-Helden-Arena nach einer dramatischen Schlussphase mit 3:2 besiegt.

"Die Lausitzer Füchse haben keinen Kader, um auf einem hinteren Tabellenplatz zu stehen" Daniel Heinrizi
"Die Lausitzer Füchse haben keinen Kader, um auf einem hinteren Tabellenplatz zu stehen", hatte bereits vergangene Woche EHC-Manager Daniel Heinrizi vor den Ostdeutschen gewarnt. Tatsächlich sah es am Freitag lange Zeit danach aus, als würde das Team aus Weißwasser den Freiburgern die dritte Niederlage in direkten Duellen beibringen.

Unerwartete Coup in Kassel

Doch binnen zehn Minuten drehten die EHC-Akteure Luke Pither, Nick Pageau und Peter Spornberger das Match – der EHC feierte mit Fortüne den zehnten Heimsieg in Folge. Danach folgte für die Freiburger der nicht unbedingt erwartete Coup in Kassel, während die Lausitzer Füchse am Sonntag eine herbe 4:7-Heimniederlage im sächsischen Derby gegen die Eispiraten Crimmitschau hinnehmen mussten. Dabei hatten die Füchse in diesem Spiel bereits mit 2:0 geführt. Erneut leer ausgehend rutschten sie mittlerweile auf den zwölften Tabellenplatz, während der EHC Freiburg auf Rang zwei steht.

Dennoch darf man davon ausgehen, dass die Lausitzer den Kampf um Platz zehn, der zur Teilnahme an den Pre-Playoffs berechtigt, noch nicht aufgegeben haben, und der EHC vor einer hohen Auswärtshürde steht. Zudem räumt der sportliche Leiter Heinrizi ein: "Der Reisestress bleibt nicht folgenlos."