Coronavirus

Der Kanton Basel-Stadt hat eine Warteliste für Impfberechtigte

sda

Von sda

Mo, 22. Februar 2021 um 11:00 Uhr

Basel

Der Kanton Basel-Stadt verwendet für seine Covid-19-Impfkampagne neu das IT-System des Schweizer Bundes. Dieses beinhaltet neu eine Warteliste, auf der sich Impfberechtigte eintragen können.

Diese müssen sich aber voraussichtlich bis April gedulden. Die Umstellung auf das IT-System des Bundes vereinfache für den Kanton die Prozesse, teilte das Gesundheitsdepartement mit. Zudem biete das System eine Schnittstelle an das obligatorische Impfmonitoring des Bundes sowie an das freiwillige elektronische Impfbüchlein mycovidvac. Impfberechtigt sind nach wie vor Personen im Alter von über 75 Jahren und jüngere Menschen aus den höchsten Risikogruppen. Voraussetzung für letztere ist eine ärztliche Bestätigung der Erkrankung nach den Kriterien der Eidgenössischen Kommission für Impffragen.

Geduld ist bei Impfwilligen gefragt

Impfwillige, die sich in die Warteliste eintragen, müssen sich wegen Lieferschwierigkeiten der Impfstoffhersteller in Geduld üben. Derzeit rechne das Gesundheitsdepartement damit, dass diese Personen nicht vor April geimpft werden können. Personen auf der Warteliste würden per SMS für einen Impftermin aufgeboten – eine Verschiebung dieses Termins sei nicht möglich. Die Warteliste gilt nicht für Bewohner von Pflegeheimen. Sie werden von Mobilen Teams in ihren Heimen geimpft, wie das Gesundheitsdepartement schreibt.