Schiffsunglück

Der Mythos vom Untergang der Titanic

Thomas Steiner

Von Thomas Steiner

Sa, 14. April 2012 um 00:00 Uhr

Panorama

Die Titanic-Katastrophe ist ein großartiger Stoff für das Medienzeitalter. Ihre Geschichte war immer mehr als eine Frage der Fakten. Wo diese aufhörten und die Fiktion begann, war nie klar auszumachen.

Der berühmte Autor war nicht begeistert. Im Gegenteil. Am 14. Mai 1912, genau einen Monat nach dem Untergang der Titanic, wurde in der Londoner Zeitung Daily News and Leader ein Leserbrief veröffentlicht, unterzeichnet vom Schriftsteller (und späteren Nobelpreisträger) George Bernard Shaw. Warum, schreibt Shaw, habe die aufsehenerregende Katastrophe die britische Nation nicht zu Trauer, Gebeten oder Mitleid mit den Opfern veranlasst sondern zu einem "Ausbruch unerhörter romantischer Lügen"?
In den vier Wochen nach dem Untergang des Luxusdampfers hatte die britische Presse ein nationalstolzes Bild von der Unglücksnacht gezeichnet. Da war allen voran der Kapitän der Titanic, Edward John Smith, ein Veteran der Atlantikschifffahrt. Verschiedene Versionen seines Endes waren in die Welt gesetzt worden: Mal wurde ...

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