Fasnachtshöhepunkt

Der Richter des Hausener Narrengerichts bleibt unbestechlich

Anja Bertsch

Von Anja Bertsch

Di, 13. Februar 2018 um 15:55 Uhr

Hausen im Wiesental

BZ-Plus Das Altbadische Narrengericht Huuse Ho in Hausen im Wiesental verurteilt Ford-Fahrer, Schopfheimer Aufrührer – und einen BZ-Mitarbeiter.

Turbulent ging’s her, als das Altbadische Narrengericht am Fasnachtsdienstag seine Richterzelte in Huuse Ho aufschlug: Renitente Angeklagte, die sich mit Redeschwällen und Gesängen wehrten, aufgebrachtes Zuschauervolk, das sich aus der Enge im Adler’schen Zuschauerraum heraus mit unbotmäßigen Pöbeleien einmischte und drei angeklagte Unerhörtheiten, die sich an hanebüchener Schuldschwere kaum überbieten ließen.

Dass sich während der Verhandlung jede Menge ungeladener Zeugen meldeten und ungesicherte Beweisstücke auftauchten, machte das großartige Narrenspektakel nochmals um Humorgrade witziger, kaum aber übersichtlicher. Der ehrwürdige Dorfrichter Michael Brugger indes zeigte sich unbestechlich: An den vorab bereits gefällten Urteilen konnte all der inszenierte Aufruhr nicht rütteln: Zwar gilt ...

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