Der Tod hat keinen Stachel mehr

Gabriele Schoder

Von Gabriele Schoder

Do, 06. Februar 2014

Kino

DRAMA: Lars Kraume erzählt in "Meine Schwestern" ohne Pathos und Verklärung von den letzten Tagen einer Schwerkranken.

Am Anfang ist sie tot. Wird über den Krankenhausflur geschoben, umgebettet auf eine Pritsche, landet im Kühlregal der Leichenkammer. Sehr sanft geschieht das alles, hell und friedlich geht es zu, ins Auge sticht nur der martialisch tätowierte Unterarm eines weißbekittelten Pflegers. Der Tod aber hat keinen Stachel mehr. Er hatte noch nie einen für Linda (Jördis Triebel), die ihr eigenes Ableben aus dem Off kommentiert: Sie wurde mit einem schweren Herzfehler geboren, drei Monate gaben ihr die Ärzte, aber dann wurden es doch 30 Jahre.
Deren letzte drei Tage erzählt der 1973 geborene deutsche Regisseur Lars Kraume ("Die kommenden Tage", "Guten Morgen, ...

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