"Es geht um Werte, die wir alle teilen"

Ulrike Schnellbach

Von Ulrike Schnellbach

Di, 12. November 2013

Deutschland

BZ-INTERVIEW mit Sieghard Wilm von der Pfarrgemeinde Hamburg St. Pauli über den Umgang mit Lampedusa-Flüchtlingen und die Hilfe der Bevölkerung.

HAMBURG. Für Pastor Sieghard Wilm (48) ist es ein "Akt der humanitären Nothilfe": Seine evangelische St.-Pauli-Kirche hat 80 Flüchtlinge aufgenommen, die sich von Lampedusa nach Hamburg durchgeschlagen haben, und versorgt sie seit Juni mit dem Lebensnotwendigen. Ulrike Schnellbach sprach mit dem Pfarrer über die breite Unterstützung aus der Bevölkerung und die unnachgiebige Haltung des Senats.

BZ: Herr Wilm, was fordern Sie für die Flüchtlinge?
Wilm: Ich wünsche mir ein humanitäres Bleiberecht für diese Menschen, die bereits in Afrika zweimal fliehen mussten und dann in Europa herumgeschubst wurden. Viele von ihnen sind traumatisiert, sie haben schreckliche Dinge gesehen, unter anderem havarierte Flüchtlingsschiffe. Nun sollen sie bleiben dürfen, bis ihr Fall politisch auf EU-Ebene geklärt wird. Da tut sich ja im Moment einiges, wenn man zum Beispiel dem Präsidenten des EU-Parlaments, Martin Schulz, zuhört: Auch er fordert ein Umdenken ...

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