Sicherheitskonferenz

Syrien-Krise lässt alte Konflikte wieder aufscheinen

Thomas Fricker

Von Thomas Fricker

So, 05. Februar 2012 um 20:22 Uhr

Deutschland

Im Lichte der gescheiterten Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat wirft die Münchner Sicherheitskonferenz die Frage auf: Brechen alte Gräben zwischen Ost und West wieder auf?

Senator John McCain ist regelmäßiger Gast der Sicherheitskonferenz – und ein Freund klarer Worte. Schon oft hat der frühere Präsidentschaftsbewerber der US-Republikaner dies in München Mitdiskutanten aus Russland spüren lassen und sie mit bissiger Kritik überzogen. Diesmal knöpft sich McCain den stellvertretenden Außenminister Chinas, Zhang Zhijun, vor. "Auch in China wird es eines Tages einen Arabischen Frühling geben", warnt der Senator, dem Chinas zunehmend aggressive Außenpolitik ebenso missfällt wie der Umgang Pekings mit Bürgerrechtlern und Anhängern der tibetischen Unabhängigkeitsbewegung. Doch Zhang Zhijun bringt die Provokation nicht aus der Ruhe. "Ich denke, das ist reine Fantasie", entgegnet er nach außen ungerührt. "Unsere Regierung genießt die überwältigende Unterstützung unseres Volkes."
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