Überbrückungshilfe

Die Antragstellung dient eher der Abschreckung

Karl-Hans-König (Bad Krozingen)

Von Karl-Hans-König (Bad Krozingen)

Mi, 16. September 2020

Leserbriefe

Zu: "Überbrückungshilfe kann teuer werden", Beitrag von Philipp Peters (Wirtschaft, 10. September)

Überbrückungshilfe für Soloselbstständige – ein Witz, über den man leider nicht lachen kann. "Überbrückungshilfe kann teuer werden", entspricht den Tatsachen, wenn es einem überhaupt gelingt, einen Steuerberater oder Rechtsanwalt zu finden, der noch bereit ist, ein Mandat anzunehmen. Und dann entstehen Kosten von 800 bis 1200 Euro, ohne Garantie, dass man die Förderung überhaupt erhält. Der ganze Prozess der Antragsstellung scheint eher der Abschreckung als der Förderung zu dienen. Eine Unverschämtheit, was da zusammengeflickt wurde. Die Hausaufgaben der Regierung wieder einmal nicht gemacht. Karl-Hans-König, Bad Krozingen