Endingen-Amoltern

Die Chorgemeinschaft Eintracht hielt ihre Generalversammlung am Telefon ab

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 20. November 2020 um 13:16 Uhr

Endingen

Nach dem Vereinsrecht muss eine Generalversammlung aber innerhalb eines Geschäftsjahres stattfinden. Noch einmal verschieben wollte man sie nicht. Also kam man auf eine innovative Idee.

Die Amolterer Chorgemeinschaft Eintracht hatte ihre für Ende März geplante Generalversammlung schon einmal absagen müssen. Nach dem Vereinsrecht muss eine Generalversammlung aber innerhalb eines Geschäftsjahres stattfinden. Noch einmal verschieben wollte man sie nicht. Da blieb nur eines: eine große Telefonkonferenz.

Und so hielt die Eintracht zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ihre Generalversammlung am 18. November so ab, dass jedes Mitglied zu Hause am Telefon blieb und dort alles mithörte, mitreden konnte und abstimmte.

Schriftführerin Katrin Sommer ließ das letzte Vereinsjahr bis März 2020 Revue passieren. Es war ein intensives Jahr gewesen mit ausgesprochenen Höhepunkten, gelungenen kirchlichen Auftritten, einem hervorragend besuchten Konzertabend und einem erfolgreichen Sommerfest.

Besonders gern erinnerten sich die Mitglieder an ihren Erfolg beim Kompositionswettbewerb des Breisgauer Chorverbandes. Dort hatten sie mit dem von Peter Modler (Text und Komposition) und Florian Schwarz (Arrangement) geschriebenen Song "Mach den Mund auf" den ersten Platz errungen.

Das Theaterteam der Eintracht bot wegen der räumlich kleineren Halle seinen Theaterabend "Im Paradies gibt’s keine Engel" vier Mal an und war jedes Mal ausverkauft. Im Frühjahr setzte dann der erste Lockdown den Aktivitäten ein Ende.

Rechner Klemens Haller berichtete von einer erfreulich stabilen Finanzlage, die Kassenprüfer Elisabeth Ruthart, Eberhard Höfer und Gerhard Kaspar bestätigten einwandfreie Arbeit.

Vorsitzender Peter Modler betonte, dass die aktuelle Situation die Chöre schlimmer treffe als andere Vereine. Denn schon der Atem könne andere krank machen, das Singen auch. Der Verein hatte den Mut für viele Experimente vom Singen kleiner Gruppen über Distanzen von mehreren hundert Metern bis zu Proben in überdachten Höfen oder der Kirche. Modler zeigte sich zuversichtlich, dass der Verein auch in Corona-Zeiten weiter innovativ bleibe. Das Vorstandsteam wurde einstimmig entlastet.

Vorbildlicher Probenbesuch

Anerkennung für herausragenden Probenbesuch gab es von Dirigentin Rita Jerke für Gabi Fehrenbach, Maria Nutto, Veronika Vetter, Irene Fischer, Gaby Weisenberger und Peter Nutto. Zum Schluss wurde bekanntgegeben, dass Sängerinnen und Sänger im Gottesdienst an vier Adventssonntagen als Schola von der Empore von Sankt Vitus singen.