Die Deutschen laufen im Sprint hinterher

dpa, bz

Von dpa & BZ-Redaktion

Sa, 02. Januar 2021

Skilanglauf

Zum Start der Tour de Ski siegen Linn Svahn und Federico Pellegrino / Brugger als 47. bester Deutscher.

(dpa/BZ). Die deutschen Langläufer haben zum Start der Tour de Ski nicht ins Rennen um die vorderen Plätze eingreifen können. Im Freistil-Sprint in Val Müstair schied Sofie Krehl als beste deutsche Athletin am Freitag im Viertelfinale aus. Die 25-Jährige lief in 3:47,27 Minuten die langsamste Zeit der 30 Starterinnen, die die Qualifikation überstanden hatten. Den Sieg sicherte sich die Schwedin Linn Svahn vor der Slowenin Anamarija Lampic und Jessie Diggins aus den USA.

Bei den Männern erreichte kein Deutscher das Viertelfinale. Bester Sportler in der Mannschaft von Bundestrainer Peter Schlickenrieder war der Schwarzwälder Janosch Brugger (WSG Schluchsee), der in der Qualifikation nach 3:15,30 Minuten die Ziellinie überquerte und damit 47. wurde. Langstreckenspezialist Andreas Katz vom SV Baiersbronn wurde 74., Florian Notz (Römerstein) 82. Im Finale setzte sich der Italiener Federico Pellegrino vor Alexander Bolschunow durch. Der Russe, der die Tour de Ski 2020 gewonnen hatte, kam 0,57 Sekunden nach Pellegrino an. Rang drei ging an Richard Jouve aus Frankreich.

Die Tour de Ski erstreckt sich in diesem Winter über acht Etappen. Allerdings findet sie nur an drei Orten statt – neben Val Müstair im schweizerischen Kanton Graubünden sind das noch die italienischen Stationen Toblach und Val die Fiemme. Das starke norwegische Team um Vorjahressiegerin Therese Johaug verzichtet aus Sorge vor einer Corona-Infektion auf die Tour de Ski 2021.