Die Fraktion reibt sich an Schily

Johannes Schradi

Von Johannes Schradi

Sa, 20. Januar 2001

Deutschland

Ob Stasi-Akten oder Ausländerpolitik - der Innenminister provoziert immer häufiger Widerspruch in den eigenen Reihen.

BERLIN. Die SPD-interne Kritik an Bundesinnenminister Schily will nicht enden. Erst stellte sich die eigene Fraktion in der Frage, wie mit den Stasi-Akten umzugehen sei, gegen ihn. Jetzt finden einige, seine Haltung beim Thema Familiennachzug für legal hier lebende Ausländer sei zu restriktiv.

Die Attacke kam unerwartet. In einer Bundestagsdebatte zu einem CDU-Antrag mit Titel "Familienzusammenführung sachgerecht regeln - EU-Richtlinienvorschlag ablehnen" war der SPD-Abgeordnete Rüdiger Veit am Donnerstagabend ganz und gar nicht dieser Meinung. Was zunächst wie ein Angriff gegen die Union aussah, war zugleich eine Breitseite gegen Innenminister Schily. Auch der hält nichts von einer großzügigeren Regelung des ...

Lesen Sie jetzt alle BZ-Inhalte!

NUR BIS ENDE MAI: 6 Monate unbegrenzt BZ-Online lesen zum halben Preis. Jetzt 50% sparen

Alternativ können Sie pro Monat 5 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel. Registrieren Sie sich hier:

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel/Monat kostenlos lesen - inkl. BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel
  • Redaktioneller Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten aus Südbaden
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten. Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ