Zisch-Schreibwettbewerb Frühjahr 2020 I

Die Gummibärchenfalle

Mi, 01. April 2020 um 12:13 Uhr

Schreibwettbewerb

Von Maja Holzer, Klasse 4b, Grundschule Tunsel, Bad Krozingen

Betti Z. und B. Zetti waren ganz schön in Eile. Die beiden Reporter hatten gehört, dass auf der großen Wiese hinter der Grundschule ein Monster sitzt. Die Reporter waren gerade auf dem Weg zur Grundschule Tunsel, als ihnen schreiende Leute begegneten. Sie schrien, "Hilfe, Hilfe ein Monster!" Da sahen es auch B. Zetti und Betti Z.. Es hatte große Zähne und an jedem Fuß nur drei Zehen. Es war ganz grün, es hatte tiefblaue Augen, große Ohren und es hatte nur einen Arm. Als B. Zetti und Betti. Z ankamen, warnten sie die Kinder der Klasse 4b.

Die Klasse beschloss, das Monster einzufangen. Jemand hatte die Idee, das Monster zu umzingeln und dann einzufangen. Ein anderer meinte, man kann ein Netz auf das Monster werfen. Dann schlug jemand vor, dass man die Ideen miteinander kombinieren kann, um sie als eine Idee zu verwenden. Das fanden alle toll. Sie suchten und suchten das Monster, doch gerade als sie aufgeben wollten, sagte Lia: "Da hinten, da ist es." "Los", sagte der Klassensprecher Max.

Sie führten den Plan aus, doch er ist eindeutig schief gegangen. Manche haben zu früh und manche zu spät das Netz auf das Monster geworfen. Das Monster lachte die Kinder aus und hüpfte vergnügt auf der Wiese herum. Die Klasse 4b war sehr verärgert, dass ihr Plan nicht geklappt hat und dass sie vom Monster ausgelacht wurden.

Sie setzten sich alle zusammen und überlegten sich einen neuen Plan. Julian hatte beobachtet, dass das Monster gummibärchensüchtig ist. Darum schlug er vor, eine Gummibärchenfalle zu bauen. Alle waren damit einverstanden. Lea kaufte drei Packungen Gummibärchen bei der Bäckerei "Klein". Ein paar Jungs gruben ein Loch und die anderen passten auf, dass das Monster nichts bemerkte. Als Lea wieder da war, sagte sie, "Ich werfe jetzt die ganzen Gummibärchen in das Loch."

Alle Kinder warteten gespannt auf das Monster. Von dem leckeren Duft angelockt erschien auch schon bald das Monster. Es kletterte gleich in die Grube und vernaschte sofort die Gummibärchen. In dem Moment sprangen die Kinder aus ihrem Versteck und spannten das Netz über das Loch. Das Monster jammerte: "Bitte, bitte, tut mir nichts, ich bin ein armes kleines Monster und habe niemandem etwas getan." "Du tust vielleicht niemandem etwas, aber auslachen kannst du uns schon", sagte Julian.

Daraufhin erzählte das Monster seine Geschichte. "Mein Heimatland ist eigentlich in Australien. Ich wurde von zwei Tierfängern entführt, weil ich in Australien eine seltene Art bin, ich bin nämlich ein Syronopel. Die Tierfänger haben mich eingesperrt, doch ich konnte mich befreien, und jetzt bin ich hier in diesem schönen Ort. Eigentlich wünsche ich mir nichts mehr, als in mein Heimatland zurückzukehren. Könnt ihr mir dabei helfen?" Alle schrien: "Ja, das machen wir!" Paula sagte: "Wir können ja Frau Förschner fragen, ob wir unsere Abschlussfahrt nach Australien machen können."

Frau Förschner sagte zu und schon eine Woche später sollte die Reise losgehen. Das Monster lebte so lange in der Schule und die 4b versorgte es mit Gummibärchen. Es wurde eine tolle Abschlussfahrt und sie konnten das Monster zurück zu seiner Herde bringen.

Als sie wieder nach Hause flogen, sagte Max: "Wir konnten das Monster nur nach Hause bringen, weil wir alle zusammengearbeitet haben." In der Schule schrieben sie einen Zeitungsartikel und schickten ihn der BZ mit der Bitte, ihn zu veröffentlichen.