Zisch-Schreibwettbewerb Frühjahr 2017 I

Die Nummer 1

Phelan Weinbach, Klasse 4, Paula-Fürst-Schule, Freiburg

Von Phelan Weinbach, Klasse 4, Paula-Fürst-Schule & Freiburg

Fr, 24. März 2017 um 13:54 Uhr

Schreibwettbewerb

Phelan Weinbach, Klasse 4, Paula-Fürst-Schule, Freiburg

B. Zetti ist in der Bibliothek auf der Suche nach spannendem Lesestoff. Plötzlich sieht er ein dickes, altes Buch mit goldenen Schnallen. Er öffnet es, kann gerade noch "Unglaublich!" rufen, und schon ist er mittendrin im Abenteuer. Er wirbelt durch eine bunt gestreifte, grelle Röhre. Als er am Ende aus der Röhre fällt, befindet er sich in einem komischen, großen Raum. Überall stehen seltsame alte Geräte herum mit großen Zahnrädern. Er erinnert sich, dass er es in der Schule von der Bibel hatte, und dass Johannes Gutenberg die lateinische Bibel gedruckt hat.

"Wurde ich etwa in die Vergangenheit geschleudert?", denkt sich B. Zetti und bemerkt gleichzeitig, dass er das Buch aus der Bibliothek nicht dabei hat. Er überlegt sich, wie er nach Hause kommen soll. Doch er wird er unterbrochen, denn ein Mann mit einem ungewöhnlichen Bart spricht ihn an: "Wer bist denn du und was machst du hier?"
"Ich bin B. Zetti. Ich komme aus dem Jahre 2017 und bin durch die lateinische Bibel hierhergereist", sagt er.

"Möchtest du eine Bibel drucken?", fragt der Mann. "Entschuldigung, ich habe vergessen, mich vorzustellen. Ich bin Gutenberg, Johannes Gutenberg."
"Hallo, Herr Gutenberg. Vielen Dank für das Angebot. Ich nehme es gerne an", sagt B. Zetti. "Gut, ich zeige dir, wo du die Bibel drucken kannst und wie", sagt Gutenberg. Er geht zu einer der Druckmaschinen. Neben der Druckmaschine steht ein Schrank. Darin sind Buchstaben. "Die Buchstaben in der Mitte werden am meisten gebraucht. Setze sie so zusammen, wie ich es mache. Alles verstanden?"

"Okay", sagt B. Zetti und hat einen Plan. Er arbeitet in Rekordzeit. Nur einige Wochen später ist seine eigene Bibel fertig. Er klappt sie auf und wie erhofft, wird er wieder in eine bunt gestreifte, grelle Röhre gezogen. Er rutscht hindurch, und am Ende fällt er auf den Boden. Als er sich umsieht, ist er wieder in der Bibliothek. Er geht aus der Bibliothek nach Hause und beschließt, die selbst gedruckte Bibel zu lesen.