Porträt

Die Schweizer Künstlerin Miriam Cahn ist auch mit 70 noch radikal

Hannes Klug

Von Hannes Klug

Fr, 19. Juli 2019 um 20:30 Uhr

Kunst

BZ-Plus Immer auch ein politisches Statement: Miriam Cahn malt weiterhin, wie sie sagt, "schöne Bilder mit grausamen Inhalten". Und ist damit erfolgreicher denn je.

Ein Lachen kann vieles sein, und auch bei Miriam Cahn kommt es in unterschiedlichen Varianten vor: als fröhliches, fast beseeltes, selbst wenn der dazugehörige Körper erschöpft und gebeugt zurückschaut wie in ihrem Bild "abbau" aus dem Jahr 2017. Doch es gibt auch ein verzerrtes, gequältes Lachen, ein "lachen bei gefahr" (so der Titel eines Bildes von 2018), und ein Lachenmüssen, das eng verwandt ist mit dem Flüchtenmüssen, dem Tötenmüssen oder auch dem Atmenmüssen, wie andere Bilder von ihr heißen: Es folgt einem kreatürlichen Zwang und markiert eine Dissonanz zwischen innen und außen, zwischen eigenem Befinden und Welt.

Als Thema zieht sich das Lachen wie eine dünne, immer ...

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