E+H braucht keine Hilfen

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

Mi, 13. Mai 2020

Wirtschaft

Messtechnikspezialist verfügt über Liquiditätsreserven in Höhe von 800 Millionen Euro.

REINACH / FREIBURG. Der Messtechnikspezialist Endress+Hauser (E+H) profitiert in der Corona-Krise von seiner langfristigen Strategie. Wie Finanzchef Luc Schultheiss sagte, benötigt das Unternehmen angesichts liquider Mittel in Höhe von 800 Millionen Euro keine staatlichen Hilfen. Die schon vor dem Ausbruch der Pandemie vorangetriebene Digitalisierung ermöglicht es E+H, Tausende von Mitarbeitern ins Homeoffice zu schicken, Produkte im großen Stil über das Internet zu vertreiben und den technischen Service weitgehend sicherzustellen.

Angesichts der Unsicherheit über die Entwicklung der Weltwirtschaft wollen die Verantwortlichen aber derzeit keine Prognose zum weiteren Geschäftsverlauf machen. "Mitte des Jahres wird die Lage etwas klarer sein", sagte E+H-Chef Matthias Altendorf bei der Bilanzpressekonferenz am Dienstag, die per Livestream im Internet übertragen wurde.

Sicher ist, dass das Unternehmen Kurzarbeit vermeiden will. Angesichts eines leicht unter dem Vorjahreswert liegenden Auftragseingangs sei dies ...

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